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Geplantes Nazikonzert in Wunstorf

Pressemitteilung des Antifa Infoportals Weser / Deister / Leine

Unsere Recherchen haben ergeben, dass die rechtsradikale Neonazi-Hooliganband „Kategorie C“ am 25.6.2011 mitten in Wunstorf, im „Wunstorfer Festsaal“ in der Nähe des Bahnhofes in der Hindenburgstraße, live auftritt.
Der Anmelder dieses „Konzertes“ ist der mehrfach vorbestrafte Neonazi Marcus Winter aus Minden.
Winter saß bis April 2010 eine mehrmonatige Haftstrafe wegen Volksverhetzung ab. Er ist u.A. vorbestraft wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen und Raubes.
Winter ist der Anmelder der alljährlichen Naziaufmärsche in Bad Nenndorf und der Neonazi-Kader der Kameradschaft „Westfalen-Nord“, welche Nazistrukturen von Hannover bis nach Dortmund vernetzt und durch gemeinsame Auftritte und Gewalttaten versucht, politische GegnerInnen einzuschüchtern.

Die Band selber
„Kategorie C“ – „Nur eine Hooliganband“?

Gewaltbereit und neonazistisch

Der Bandname „Kategorie C“ entspringt der Bezeichnung der Polizei für Hooligans, welche nicht am Fußball selber, sondern nur an der gewalttätigen Auseinandersetzung mit Fans anderer Vereine interessiert sind.
Die Band entstammt der Neonaziszene. Sie vertritt völkische Statements wie z.B. in der Textzeile „Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Führer vorn. Vorwärts die Oi traben, lustig schmettert das MG“ “.
Der Sänger Hannes Ostendorf ist der Bruder des NPD- und Blood-and-Honour-Aktivisten Hendrik Ostendorf und war selber 1991 an einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Bremen beteiligt.

Enge Verknüpfung zu anderen Nazibands
Mitglieder von KC spielten vorher unter anderem bei den Rechtsrock-Bands Boots Brothers und Nahkampf, deren erste CD den inhaftierten Neonazis Christian Worch, Gottfried Küssel und Gerhard Lauck gewidmet war und die zuletzt eine Split-CD mit der russischen Neonaziband Kolovrat – zu deutsch: Hakenkreuz – produzierte.
1999 beteiligten sich Kategorie C mit einem Lied an dem Sampler Die Deutschen kommen II, auf dem unter anderem auch die Rechtsrock-Bands Landser, Stahlgewitter, und Kraftschlag vertreten sind.
2006 trat die Band bei einem NPD-Aufmarsch auf, auf dem die Freilassung des Landser-Sängers Michael „Lunikoff“ Regener gefordert wurde, welcher wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ im Gefängnis saß.
Der Geschäftsführer der „KC Music Limited GmbH“ Timo Schubert ist ein bekennender Neonazi, der schon in verschiedenen Neonazi-Bands gespielt hat (u.a. Agitator und Hauptkampflinie).
2001 traten Kategorie C bei einem Solidaritätskonzert für wegen des Vertriebs von indizierten CD’s juristisch belangten Neonazis auf (wahrscheinlich die Band Landser). Bei dem Konzert spielte u.A. die Blood-and-Honour-Band Archivum aus Ungarn. Die tschechische Band JUDENMORD sollte ebenfalls auftreten, den „Musikern“ wurde jedoch die Einreise nach Deutschland verwehrt!

„Unpolitische Texte“?
Auf dem im Juli 2006 „wegen Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten sowie Gewaltdarstellungen“ eingezogenen extrem rechten „Fußballsampler“ mit dem Titel „Zu Gast bei uns“ war die Band mit dem Stück „Deutschland dein Trikot“ vertreten, in dem es heißt: „Deutschland dein Trikot / Das ist schwarz und weiß / Doch leider auch die Farbe deiner Spieler / In München, Rom und Bern, da gab’s noch echte Deutsche / solche Jungs und diese Siege hätten wir jetzt gerne wieder!“ und „Deutschland ist der Schlachtruf / Für Deutschland stehen wir alle ein / Doch Deutschland ist nicht die BRD / Deutschland ist der Schlachtruf“.

Gewaltausbrüche bei Neonazi-Konzert von „Kategorie C“
Nach einem Kategorie C-Konzert bei Rostock, welches von der Polizei geräumt wurde, griffen die ca. 450 gewaltbereiten Neonazis und Hooligans, die extra für das Konzert angereist waren, die Polizei an, wobei Beamte verletzt wurden. Im Nachhinein musste die Polizei Anzeigen wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen nachgehen.

Neonazistische Fans und Sympathisanten
Dass die Konzerte von KC ganz überwiegend von Neonazis und rechten Hooligans dominiert werden, stört bloß einen kleinen Anteil der Fans der Gruppe. Kommentare wie »dann besuch nicht die Konzerte« oder »solange es untereinander keinen Streß gibt« sind gängige Antworten auf ein kritisches Hinterfragen der Aktivitäten der Band im KC-Internetforum.

Marcus Winter, „Kategorie C“ und vorangegangene Konzerte
Marcus Winter ist bekannt dafür, dass er seit seiner Haftentlassung im April 2010 kontinuierlich Konzerte mit Nazibands macht.
Neben einer größeren Veranstaltung mit Festivalcharakter auf Hof Nahtz in Eschede, auf der gleich mehrere Rechtsrockbands spielten, war er Organisator zweier Konzerte mit Kategorie C.
Im Juni 2010 veranstaltete er ein „Kategorie C“-Konzert bei Paderborn.
In Vallstedt, im Landkreis Peine, fand im Dezember 2010 ebenfalls ein Konzert von Marcus Winter mit der Band „Kategorie C“ statt. Er hatte die Veranstaltung als Weihnachtsfeier angemeldet.
Die Organisation des Konzertes übernahmen die Strukturen der Nazikameradschaft „Westfalen-Nord“. Die Polizei trat erschreckend defensiv auf und überließ das ländliche Vallstedt ganz den ca. 400 angereisten Neonazis und Hooligans.
Am Samstag, den 30. April, fand in Stadthagen ebenfalls ein „Kategorie C“-Konzert statt. Ob Winter anmelder war, entzieht sich unserer Kenntnis, aber er war auf jeden Fall vor Ort. Der Veranstaltungsort war das Clubhaus der „Red Devils“, einem Motorradclub, der mit den Hells Angels gemeinsam seine Charter besetzt. Besagte „Biker“ agierten an dem Abend als „Ordnerdienst“ und feierten gemeinsam mit den ca. 150 angereisten Gästen. Da das Clubhaus nicht für derartige Veranstaltungen ausgelegt ist, verbot die Polizei mehr als 100 Gäste, erteilte 43 Platzverweise und grenzte so die TeilnerhmerInnenzahl massiv ein.
Die Band Kategorie C besitzt eine besondere Integrationskrauft: Ihre Musik verbindet eine Schnittmenge unterschiedlicher Szenen miteinander. Nazis, Hooligans und Rocker fühlen sich durch sie gleichermaßen angesprochen. Die Verknüpfung zwischen diesen drei überaus gewaltbereiten Szenen halten wir für besonders besorgniserregend.

Warum Wunstorf?
Wunstorf ist für die Naziszene, grade um Marcus Winter, ein sog. „Störfaktor“. Die hiesigen Antifa-Strukturen sind für die Nazis oft zu einem Problem geworden.
In den Jahren 2007-2009 haben die Neonazis immer wieder versucht, politische GegnerInnen in Wunstorf mundtot zu machen und sie körperlich angegriffen.
Auch Marcus Winter war an mehreren dieser Angriffe maßgeblich beteiligt.
Der Höhepunkt dieser einseitigen Auseinandersetzung erfolgte am 19. März 2009, wo ca. 30 Neonazis versuchten, das Kultur- und Kommunikationszentrum „Wohnwelt“ anzugreifen und dabei 2 Personen am Wunstorfer Bahnhof schwer verletzten. Einer der Haupttäter sitzt seit dem in Haft und wurde zu 22 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
Dass Winter sich Wunstorf als Veranstaltungsort ausgesucht hat, ist daher nicht verwunderlich.
Auch die Wahl des Veranstaltungsortes ist nicht überraschend. Vom „Wunstorfer Festsaal“ aus sind es grade mal ca. 300 Meter Luftlinie zur „Wohnwelt“ und die Anreise der Neonazis, die das Konzert besuchen werden, kann problemlos über den Bahnhof, der genau neben der „Wohnwelt“ liegt, erfolgen.

Das Datum
Das Datum ist ebenfalls mehr als brisant. Am gleichen Abend findet im Hölty-Gymnasium in Wunstorf der Abiball statt. Besagtes Gymnasium befindet sich in der gleichen Straße wie der Veranstaltungsort des Nazikonzertes. Die BesucherInnen des Abiballs sind somit den „Gästen“ von Winters Konzert ausgesetzt, da der Edeka-Markt, genau gegenüber des Höltys, auch die Neonazis anziehen wird, um sich mit Alkohol für das Konzert einzudecken.
Migrantische SchülerInnen und ihre Familien werden so einer unmittelbaren Gefahr ausgesetzt, wenn sie den Abiball besuchen und zufällig zur gleichen Zeit auf der Straße sind wie die Nazigruppen.

Der Veranstaltungsort
Der „Wunstorfer Festsaal“ gibt laut Internetpräsenz Platz für 200 sitzende Gäste – Demnach ca. 400 Stehende.
Der „Wunstorfer Festsaal“ befindet sich in unmittelbarer Nähe des „Landeskrankenhauses Hannover“, wo auch geistig und körperlich eingeschränkte Personen wohnen. Auch sie sind potentielle Angriffsziele für die Neonazis.
Ein Aufeinandertreffen kann unter keinen Umständen verhindert werden, da die räumliche Nähe und der Weg zum Bahnhof eine Trennung unmöglich machen.
Ebenfalls befindet sich genau neben dem „Wunstorfer Festsaal“ ein Wohnheim für geistig und körperlich eingeschränkte Menschen. Auch sie sind in unmittelbarer Gefahr, wenn Horden von Faschisten im Nachbarhaus betrunken feiern.

Das Stattfinden dieses Konzertes stellt eine große Gefahr für die Öffentliche Sicherheit in Wunstorf dar.
Bei den vorangegangenen Konzerten Marcus Winters waren Zuschauermengen von ca. 400 Personen das Mittelmaß.
Marcus Winter ist ein hochkarätiger Neonazi-Kader und hat einen langjährigen Bezug zu dem Ort Wunstorf. Die Gewalttätigkeiten gegen Jugendliche und das Kultur- und Kommunikationszentrum „Wohnwelt“ gingen von seinen Strukturen und z.T. Auch von seiner eigenen Hand aus.
Eine Horde von 400 betrunkenen Nazi-Hooligans, die in Wunstorf, nahe dem Abiball, dem LKH, der Wohnwelt und dem Bahnhof feiern, sind ein nicht hinzunehmendes Risiko für jedeN, der / die nicht in das faschistoide, menschenverachtende Weltbild der Neonazis passen.
Gewalt ist der Nenner, auf dem sich Neonazis, Rocker und Hooligans treffen – Es handelt sich hierbei nicht um einen idyllischen Liederabend, sondern um eine Zusammenrottung von Gewalttätern verschiedenster Kolleur.
Dieses Konzert kann und darf nicht unter dem Deckmantel eines „Deutschrock-Konzertes“ stattfinden. Die BesucherInnen dieser Konzerte sind nicht zu unterschätzen und die politische Brisanz im Örtchen Wunstorf liegt auf der Hand.
Wir fordern, dieses Konzert zu unterbinden und es nicht stillschweigend hinzunehmen, dass Wunstorf von 400 Neonazis, Hooligans und Gewalttätern heimgesucht und Menschen, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen, in eine unkalkulierbare Gefahr gebracht werden!

Antifa Infoportal Weser / Deister / Leine
http://www.antifawdl.blogsport.de

Wunstorf: Tatmotiv „Hass auf Linke“

Am Freitag verurteilte die Jugendstrafkammer am Landgericht Hannover den einschlägig vorbestraften und überregional bekannten 29-jährigen Neonazi Marco Siedbürger. in einer Berufungsverhandlung wegen gefährlicher Körperverletzung zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung. Damit bestätigte sie das vor sieben Monaten gefällte erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichts Neustadt am Rübenberge. Am zweiten Prozesstag hatte das Gericht das Verfahren gegen den mitangeklagten 20-jährigen Neonazi Christian W. abtrennt, nachdem er nicht zum Prozess erschienen war. In erster Instanz war er zu einer neunmonatigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

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Fortsetzungsprozess gegen Nazis wegen Angriff in Wunstorf

Am Dienstag, den 09.02.2010, wurde am Amtsgericht Neustadt am Rübenberge der Prozess gegen Marco Siedbürger und einen weiteren Nazi fortgesetzt.
Die beiden Angeklagten sollen im März letzten Jahres aus einer Gruppe von ca. 35 Nazis heraus zwei AntifaschistInnen am Bahnhof in Wunstorf angegriffen und eine der beiden Personen am Boden liegend bis zur Bewusstlosigkeit zusammengetreten haben. (Bericht zu dem Angriff)

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Deutscher Einheitsbrei vs. 71 Jahre Pogromgedenken

Am 9. November 2009 jährte sich zum 71. Mal die Reichspogromnacht.
Während in Deutschland die Fahnen gehisst werden, um den Mauerfall und die sogenannte „Wiedervereinigung“ zu zelebrieren, machten sich AktivistInnen des Antifaschistischen Infoportals Weser / Deister / Leine daran, den jüdischen Opfern des am 9.11.1938 in brutalster und barbarischster Art und Weise ausgelebten Antisemitismus zu gedenken.

Nachmittags legten AntifaschistInnen der Antifa [rk] Wunstorf in Wunstorf am jüdischen Mahnmal einen Kranz nieder und verteilten Flyer an die Menschen in der Wunstorfer Fußgängerzone.

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Nach brutalem Angriff auf AntifaschistInnen: Prozess vertagt

“Fußball-Elfmeter” ins Gesicht

Der Prozess gegen zwei Neonazis vor dem Amtsgericht in Neustadt am Rübenberge (Region Hannover) wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ist am Dienstag unterbrochen worden. Marco Siedbürger, eine Führungsfigur der „Nationalen Offensive Schaumburg“, und ein 19-jähriger Kader der „Autonomen Nationalisten“ aus Wunstorf (Region Hannover) sind angeklagt, in der Nacht zum 15. März dieses Jahres zwei Jugendliche zusammengeschlagen zu haben. Beide mutmaßlichen Täter sind in der Vergangenheit durch Gewalttaten in Erscheinung getreten, Siedbürger sitzt zurzeit wegen Körperverletzung in Haft.
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Solikonzert für Bad Nenndorf!

Am 30.05 findet im Zuge der Mobilisierung und finanzieller Unterstützung in der Wohnwelt Wunstorf das erste Soli-Konzert zu Bad Nenndorf statt.

Das Ganze wird diesmal etwas größer mit 7 Bands.
Zudem gibt es den ganzen Tag/Abend über einen Vegan Fast Food Stand sowie Merch.

Naziaufmarsch in Bad Nenndorf stoppen!
30.05. // Wohnwelt Wunstorf // 17:30

Flyer

„Ein Gespenst geht um…“

Flyer

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Wunstorf? Da geht noch was!

Offizielle Stellungnahme der Antifa [rk] Wunstorf

In den letzten Tage sind mehrere unabhängige Berichte über die Ereignisse in Wunstorf veröffentlich worden.

Wir dokumentieren an dieser Stelle die offizielle chronologische Zusammenfassung der Geschehnisse aus Sicht der Antifa [rk] Wunstorf.

In der Nacht zum 15.3. fand in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums „Der Bauhof“ in Wunstorf eine Geburtstagsfeier mehrerer Jugendlicher, unter anderem eines Kaders der „Autonomen Nationalisten Wunstorf“ statt.
Im Laufe des Abends sammelten sich dort unter den Augen der Polizei mehrere Dutzend Nazis aus der Region Hannover, Seelze, Schaumburg, Wunstorf und weiteren Gegenden.
Gegen 0.00 Uhr bewegte sich eine Gruppe von 30-40 oben genannter Personen Richtung Bahnhof. Dort marschierten sie mit Hitlergrüßen und Parolen auf den Busbahnhof und bewegten sich energisch in Richtung des Kultur- und Kommunikationszentrums „Wohnwelt“.
Die Polizei wusste anscheinend hierüber bereits Bescheid und versperrte der ankommenden Gruppe mit 2 Streifenwagen den unmittelbaren Weg Richtung Zentrum.

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Freispruch für Antifaschisten – Exempel in Sachen Vermummung

Am 20.01 diesen Jahres fand am Landgericht Hannover die Berufungsverhandlung gegen einen Antifaschisten aus Wunstorf statt.

Hierbei handelte es sich um den Vorwurf der Vermummung, bezogen auf eine antifaschistische Demonstration in Bad Lauterberg / Harz vom 19.01.2008.
Während der Demonstration filmte die Polizei Gesichter der teilnehmenden Personen innerhalb des Demonstrationsblockes.
Der angeklagte Antifaschist war zu diesem Zeitpunkt bereits seit längerer Zeit in den Blickpunkt der polizeilichen Staatsschutzabteilung geraten.

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Nazis wegrömern – den rassistischen Konsens zerschlagen!

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Am 07.03.2009 wollen NPD und andere Neonazis in Osnabrück unter dem an Lächerlichkeit kaum zu überbietenden Motto »Hermanns Schlacht, 2000 Jahre Kampf gegen Überfremdung« der im Jahre 9 n. Chr. geschlagenen Varusschlacht gedenken. Allen Ernstes versuchen die Faschist_innen, eine Brücke zwischen ihrer im 19. und 20. Jahrhundert entstandenen Ideologie und dem antiken Ereignis zu schlagen und unter Missachtung aller historischen Fakten aus der Varusschlacht eine Legitimation für ihre heutigen Verbrechen abzuleiten. Dieses groteske Schauspiel wird selbstverständlich nicht ungestört über die Bühne gehen. Unter dem Motto „Nazis wegrömern – den rassistischen Konsens zerschlagen“ ruft die Antifaschistische Aktion Osnabrück ab 10.00 Uhr zu Gegenaktionen auf. Am Tag vor dem Naziaufmarsch findet eine antifaschistische Vorabenddemo statt, welche um 17.00 Uhr am Ledenhof beginnt.

Weitere Infos gibt es auf der Sonderseite der Antifaschistischen Aktion Osnabrück.

Außerdem findet am Donnerstag, den 05.03.2009, um 20.00 Uhr in der Wohnwelt in Wunstorf eine Info- und Mobilisierungsveranstaltung zu den geplanten Aktionen gegen den Naziaufmarsch statt.