Archiv der Kategorie 'Schaumburg'

Infoveranstaltung in Bückeburg

Der Infoladen Bückeburg (facebook) lädt herzlich zum Mobi-Vortrag zur Antifa-Demo in Nienburg ein. Hier könnt ihr wichtige Informationen zum Ablauf und Hintergründen der antifaschistischen Demo in Nienburg erfahren. Vorher ab 18:00 Uhr gibt es leckeres veganes Essen gegen kleines Geld bei der VoKü. Kommt vorbei!

Vortrag | 15.06.2017 | 20 Uhr | Infoladen | Bückeburg
Weitere Infos gibt es hier (facebook).

Erneuter Verhandlungstermin in Bückeburg

In den nächsten Wochen findet ein Berufungsprozess am Landgericht in Bückeburg gegen einen unserer Genossen statt.

Die erste Verhandlung zu diesem Fall wurde vor dem Amtsgericht verhandelt und gegen das Urteil wurden Rechtsmittel eingelegt, da sich die Zeugen teilweise verstrickten und mit sehr dünnen Aussagen versuchten den Angeklagten zu belasten. Schon bei dem Prozess vor dem Amtsgericht waren viele Nazi-Zeug*innen geladen und haben ihre Aussagen gemacht. Auch dieses Mal sind mindestens 10 Zeug*innen geladen, wovon einige der Rechten Szene zugerechnet werden können.

Untestützt unseren Genossen in Bückeburg, besetzt die Plätze, damit er nich alleine mit den Nazi-Zeugen und ggf. deren Anhang im Saal sein muss und kommt also alle nach Bückeburg!

Die Termine sind wie folgt festgesetzt bisher:

Mittwoch, 21. Juni 2017 // 9 Uhr Landgericht Bückeburg
Montag, 26. Juni 2017 // 9 Uhr Landgericht Bückeburg
Frteitag, 30. Juni 2017 // 9 Uhr Landgericht Bückeburg

Die Nazizeugen werden schon ab dem ersten Verhandlungstag am 21. Juni erwartet.

Mehr Infos hier: www.antifasolibbg.noblogs.org

Wir freuen uns über eure Solidarität!
Betroffen ist einer – gemeint sind wir alle!

Hausdurchsuchungen im Landkreis Schaumburg

Neonazigruppierung „Besseres Hannover“ verboten

Am 25. September verbot der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) die neonazistische Kameradschaft „Besseres Hannover“.
Vorausgegangen waren Hausdurchsuchungen durch Beamt_innen verschiedener Ermittlungsbehörden in 27 Objekten in weiten Teilen Niedersachsens.
Neben Propagandamaterial und IT-Zubehör beschlagnahmten die Ermittler_innen diverse Hieb-, Stich- sowie Schreckschusswaffen.
Auch im Landkreis Schaumburg kam es im Zusammenhang mit der Organisation, die seit Jahren intensiv mit Schaumburger Neonazis zusammenarbeitet, zu zwei Durchsuchungen.

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Angriffe auf Obdachlose in Bückeburg

In den vergangenen Wochen kam es zu mehreren Übergriffen auf Bückeburger Wohnungslose. Unbekannte verschafften sich dabei Zutritt zu den Obdachlosenunterkünften nahe des Bahnhofs und schlugen hemmungslos auf ihre Opfer ein.

Mindestens zwei der betroffenen Männer wurden bei den Angriffen erheblich verletzt. Beide berichteten, dass sie im Schlaf von dunkel gekleideten Männern attackiert und brutal zusammengeschlagen worden sind. Einer der Männer verlor dabei zwei Zähne, der andere wurde mit Verdacht auf Jochbeinbruch und zahlreichen Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert und musste anschließend operiert werden.

Die Attacken lassen sich problemlos in die nun knapp zweijährige Gewaltkampagne der organisierten Neonazis im Bückeburger Raum einordnen.

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Demonstration in Bückeburg

Same Shit – Different Year!

Auf einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Aufruf der Kampagne Copy-and-Paste

21. Januar 2012 // 14 Uhr // Bahnhofsvorplatz Bückeburg

Betrachtet man rückblickend das Jahr 2011 erscheint das Thema rechte Gewalt allgegenwärtig gewesen zu sein: Rassistische Morde in Norwegen, das Bekanntwerden der rechten Terrorzelle „NSU“, Ausschreitungen und Straftaten am Rande von unzähligen Naziaufmärschen in der gesamten Bundesrepublik. Auch in Bückeburg begann das vorherige Jahr unter bösen Vorzeichen. Haargenau ab dem Zeitpunkt der Jahreswende stieg das Ausmaß neonazistischer Aktivitäten in der Stadt mit einer bisher nicht gekannten Geschwindigkeit an.
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06. August: Nazis blockieren – in Bad Nenndorf und Bielefeld!

Im Anschluss an ihren „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf will ein Teil der Nazis auf dem Rückweg einen Aufmarsch gegen das selbstverwaltete Arbeiter_innenjugendzentrum (AJZ) in Bielefeld durchführen. Wir rufen dazu auf, am 6. August erst nach Bad Nenndorf zu fahren und sich den Nazis dort und den Weg zu stellen und dann ab 18.00 Uhr nach Bielefeld zum Bahnhofsvorplatz zu kommen, um die Nazis daran zu hindern durch Bielefeld zu marschieren. Nach getaner Arbeit lädt das AJZ zum gemeinsamen Feiern im Rahmen der „Antifa-Kneipe“ ein. Aktuelle Informationen zu den Aktionen in Bad Nenndorf und Bielefeld gibt es beim Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“.

Pressemitteilung des AJZ Bielefeld vom 02.08.2011

Bückeburg: Demo gegen anhaltende Nazigewalt

Hetzparolen gegen Migrant_innen, den Holocaust befürwortende Schmierereien, Todesdrohungen und gewalttätige Überfälle auf Andersdenkende – seit einigen Jahren existiert eine junge und überaus aktive Neonaziszene in Bückeburg. Diese konnte sich unbeachtet von der Öffentlichkeit, seit Anfang 2008 weitgehend ungestört entwickeln. Sie erlebte besonders im vergangenen Jahr 2010 einen besorgniserregend steilen Anstieg an Gewaltbereitschaft und ist zunehmend besser organisiert.

Angefangen haben die Naziaktivitäten mit Stickern und Schmierereien, zurzeit zeichnet sich die Szene jedoch durch anhaltende Gewalttaten aus. Unter Anderem wurde mit Steinen und Zwillen die Fensterfront einer Wohnung eines vermeintlichen Linken zerstört, wobei die Bewohner in der Wohnung anwesend waren und nur durch Zufall nicht von den Stahlgeschossen verletzt worden sind.
In den letzten Monaten stachen besonders zwei sehr schwerwiegende gewaltsame Angriffe auf Antifaschisten hervor. In beiden Fällen kamen seitens der Nazis Teleskopschlagstöcke und andere Waffen zum Einsatz. Einem der verletzten Antifaschisten wurde so oft auf den Kopf eingetreten, dass dieser im Gesicht operiert werden musste, was einen längeren Klinikaufenthalt nach sich zog.
Ein weiterer Fall spielte sich mitten in der Innenstad ab: Neonazis schlugen einen Jugendlichen nieder und verletzen ihn u.a. mit Schlagringen, ohne das Passanten eingriffen.
Bückeburger Antifaschist_Innen bekamen mehrfach Morddrohungen per Post, wie bspw. einen Trauerflor und Werbung für ein Bestattungsinstitut, wo handschriftlich der Satz „Wir machen auch Hausbesuche“ unterstrichen worden ist.

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Deutscher Einheitsbrei vs. 71 Jahre Pogromgedenken

Am 9. November 2009 jährte sich zum 71. Mal die Reichspogromnacht.
Während in Deutschland die Fahnen gehisst werden, um den Mauerfall und die sogenannte „Wiedervereinigung“ zu zelebrieren, machten sich AktivistInnen des Antifaschistischen Infoportals Weser / Deister / Leine daran, den jüdischen Opfern des am 9.11.1938 in brutalster und barbarischster Art und Weise ausgelebten Antisemitismus zu gedenken.

Nachmittags legten AntifaschistInnen der Antifa [rk] Wunstorf in Wunstorf am jüdischen Mahnmal einen Kranz nieder und verteilten Flyer an die Menschen in der Wunstorfer Fußgängerzone.

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Big Band der Bundeswehr in Bückeburg

Die Bundeswehr versucht seit einiger Zeit massiv im öffentlichen Raum präsent zu sein. Von Kriegsdenkmälern, werbewirksamen Kranzniederlegungen, Bundeswehr-Bigband und Besuchen in Schulen oder Arbeitsämtern ist vieles vertreten. Dabei geht es oft weniger um konkrete Politik, sondern um Image-PR: Es wird versucht, den Menschen eine positive Assoziation mit der Tötungsmaschinerie Bundeswehr zu vermitteln.

Heute am 1. September spielte die Big Band der Bundeswehr in Bückeburg auf einem Benefizkonzert für die Jugendfeuerwehr. Wie angekündigt kamen sie mit Tourbus, Fanshop mit Bundeswehr Teddybären und Equipment im wert von 1,5 Millionen Euro. Auch ihr Propaganda-Bus durfte nicht fehlen: Dort wurde unter dem Motto „Bundeswehr –Karriere mit Zukunft“ für eine Laufbahn bei der Bundeswehr geworben.

Viele glauben, Frieden schaffen sei der neue Auftrag der Bundeswehr. Was bedeutet dieser Friedensauftrag? Ist er wirklich erfüllbar? Eine Reihe unterschiedlicher Aufgaben werden damit angesprochen, z.B. humanitäre Einsätze: Der Transport von Hilfsgütern, der Einsatz bei Naturkatastrophen, die Evakuierung von Menschen bei Flutkatastrophen, die Räumung von Minen, die Errichtung von Flüchtlingslagern, die Versorgung von Flüchtlingen und Kriegsopfern, das Bauen von Dämmen bei Hochwassergefahr. Das alles kann und sollte die Bundeswehr auch tun, solange es sie noch gibt. Aber dafür braucht es keine Waffensysteme, sondern Kapazitäten zum Transport und entsprechende technische Ausrüstung. Ein technisches Hilfswerk, entsprechend ausgestattet und mit ausgebildeten Profis, kann diese Aufgabe effizienter und billiger erledigen, als eine bewaffnete Streitmacht.

Ca. um 19:30, kurz nach Beginn der Veranstaltung, verteilten einige Aktivist_innen Bundeswehr-kritische Flugblätter unter den Konzertbesucher_innen.
Zeitgleich zog eine Gruppe Antimilitarist_innen mit einem Transparent, mit der Aufschrift „Die Big Band spielt – Die Kolleg_innen morden“ über die Veranstaltung. Diese wurden aber leider nach einigen Metern von der Polizei gestoppt.

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Bundeswehr Abschaffen!

Nie wieder Krieg!

„Ein Gespenst geht um…“

Flyer

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