Am Sonntag, den 21.02.2010 wurden in Seelze in der Region Hannover zwei jugendliche Nazis geoutet.
Die beiden gehören zu den „Freien Kräften Hannover Umland“ und sind seit längerer Zeit immer wieder bei Angriffen auf JournalistInnen und AntifaschistInnen in Erscheinung getreten.
Am Dienstag, den 09.02.2010, wurde am Amtsgericht Neustadt am Rübenberge der Prozess gegen Marco Siedbürger und einen weiteren Nazi fortgesetzt.
Die beiden Angeklagten sollen im März letzten Jahres aus einer Gruppe von ca. 35 Nazis heraus zwei AntifaschistInnen am Bahnhof in Wunstorf angegriffen und eine der beiden Personen am Boden liegend bis zur Bewusstlosigkeit zusammengetreten haben. (Bericht zu dem Angriff)
Am 9. November 2009 jährte sich zum 71. Mal die Reichspogromnacht.
Während in Deutschland die Fahnen gehisst werden, um den Mauerfall und die sogenannte „Wiedervereinigung“ zu zelebrieren, machten sich AktivistInnen des Antifaschistischen Infoportals Weser / Deister / Leine daran, den jüdischen Opfern des am 9.11.1938 in brutalster und barbarischster Art und Weise ausgelebten Antisemitismus zu gedenken.
Nachmittags legten AntifaschistInnen der Antifa [rk] Wunstorf in Wunstorf am jüdischen Mahnmal einen Kranz nieder und verteilten Flyer an die Menschen in der Wunstorfer Fußgängerzone.
Zum Auftakt eines heißen Herbstes hat das „Bündnis für soziale-gerechte Bildung Minden/Lübbecke“ am letzten Wochenende mit einem Bildungsstreikkongress ein Statement gesetzt.
Angekündigt für die Veranstaltung waren ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionen, eine Filmvorführung zur Bildungspolitik und die herrschenden unzumutbaren derzeitigen Zustände.
Das Konzept ging auf, so folgten schon am Nachmittag rund 40 Teilnehmer dem Aufruf.
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Am 24. Oktober rufen wir vom Bündnis für sozial gerechte Bildung Minden-Lübbecke zur Teilnahme am Bildungstreik-Kongress auf.
Dieser soll stattfinden im Begegnungszentrum e-Werk in Minden.
An diesem Tag wird euch ein umfangreiches Programm zum Thema Bildungpolitik
und Kampagnen gegen die unzumutbaren Zustände in der Bildung geboten.
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AntifaschistInnen machen schon seit längerem darauf aufmerksam, dass es sich bei Simon Dammann aus dem beschaulichen Kreuzriehe (bei Bad Nenndorf, Landkreis Schaumburg in Niedersachsen) um einen aktiven Neonazi handelt. Nun hat auch die Lokalpresse das Thema aufgegriffen und berichtet, dass Dammann aktiver Feuerwehrmann in seinem Dorf ist und bei der letzten Europawahl als Wahlhelfer fungierte.
Die Bundeswehr versucht seit einiger Zeit massiv im öffentlichen Raum präsent zu sein. Von Kriegsdenkmälern, werbewirksamen Kranzniederlegungen, Bundeswehr-Bigband und Besuchen in Schulen oder Arbeitsämtern ist vieles vertreten. Dabei geht es oft weniger um konkrete Politik, sondern um Image-PR: Es wird versucht, den Menschen eine positive Assoziation mit der Tötungsmaschinerie Bundeswehr zu vermitteln.
Heute am 1. September spielte die Big Band der Bundeswehr in Bückeburg auf einem Benefizkonzert für die Jugendfeuerwehr. Wie angekündigt kamen sie mit Tourbus, Fanshop mit Bundeswehr Teddybären und Equipment im wert von 1,5 Millionen Euro. Auch ihr Propaganda-Bus durfte nicht fehlen: Dort wurde unter dem Motto „Bundeswehr –Karriere mit Zukunft“ für eine Laufbahn bei der Bundeswehr geworben.
Viele glauben, Frieden schaffen sei der neue Auftrag der Bundeswehr. Was bedeutet dieser Friedensauftrag? Ist er wirklich erfüllbar? Eine Reihe unterschiedlicher Aufgaben werden damit angesprochen, z.B. humanitäre Einsätze: Der Transport von Hilfsgütern, der Einsatz bei Naturkatastrophen, die Evakuierung von Menschen bei Flutkatastrophen, die Räumung von Minen, die Errichtung von Flüchtlingslagern, die Versorgung von Flüchtlingen und Kriegsopfern, das Bauen von Dämmen bei Hochwassergefahr. Das alles kann und sollte die Bundeswehr auch tun, solange es sie noch gibt. Aber dafür braucht es keine Waffensysteme, sondern Kapazitäten zum Transport und entsprechende technische Ausrüstung. Ein technisches Hilfswerk, entsprechend ausgestattet und mit ausgebildeten Profis, kann diese Aufgabe effizienter und billiger erledigen, als eine bewaffnete Streitmacht.

Ca. um 19:30, kurz nach Beginn der Veranstaltung, verteilten einige Aktivist_innen Bundeswehr-kritische Flugblätter unter den Konzertbesucher_innen.
Zeitgleich zog eine Gruppe Antimilitarist_innen mit einem Transparent, mit der Aufschrift „Die Big Band spielt – Die Kolleg_innen morden“ über die Veranstaltung. Diese wurden aber leider nach einigen Metern von der Polizei gestoppt.
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Bundeswehr Abschaffen!
Nie wieder Krieg!
“Fußball-Elfmeter” ins Gesicht
Der Prozess gegen zwei Neonazis vor dem Amtsgericht in Neustadt am Rübenberge (Region Hannover) wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ist am Dienstag unterbrochen worden. Marco Siedbürger, eine Führungsfigur der „Nationalen Offensive Schaumburg“, und ein 19-jähriger Kader der „Autonomen Nationalisten“ aus Wunstorf (Region Hannover) sind angeklagt, in der Nacht zum 15. März dieses Jahres zwei Jugendliche zusammengeschlagen zu haben. Beide mutmaßlichen Täter sind in der Vergangenheit durch Gewalttaten in Erscheinung getreten, Siedbürger sitzt zurzeit wegen Körperverletzung in Haft.
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Pressemitteilung vom 02.08.09
Kreative Entschlossenheit gegen Naziaufmarsch in Bad Nenndorf
Am 1. August demonstrierten 1300 Menschen in Bad Nenndorf auf einer vom DGB angemeldeten Demonstration gegen den „Trauermarsch“ der Neonaziszene. Dabei schlossen sich etwa 400 Leute dem Block des antifaschistischen „Bündnis NS-Verherrlichung stoppen!“ an.
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