Keine Kundgebung in Bückeburg!

In folgendem Indymedia Artikel

vom 31. August 2010, zum Angriff auf einen Antifaschisten in Bückeburg am Abend des 28.August 2010 durch Schaumburger Neonazis wird neben verschiedenen Zeitungsberichten auch für eine Demo geworben:

„Es ist dringend an der Zeit antifaschistischen Selbstschutz zu organisieren! Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft!
Wir rufen alle GenossenInnen sich solidarisch mit den Opfern rechter Gewalt zu zeigen. Kommt alle zur spontanen Demo am Donnerstrag 2.10.2010 um 18Uhr vor dem Rathaus in Bückeburg!!!“ mit der Verbesserung: „Entschuldigt bitte den kleinen Fehler, meinte natürlich den 2. September 2010 – Reicht den Termin weiter!“

Von einer solchen Demo-Anmeldung/Absicht weiß niemand aus unseren Strukturen etwas, deswegen raten wir allen sehr dringend davon ab diesem Aufruf zu folgen! Wir sagen ganz klar:

AM DONNERSTAG SOLLTE NIEMAND ZU EINER KUNDGEBUNG NACH BÜCKEBURG KOMMEN!

Da niemand aus den regionalen Strukturen von einer Anmeldung zu einer Kundgebung/Demo oder der Absicht einer Anmeldung weiß, ist zu vermuten, dass es sich bei diesem Aufruf um einen Nazifake handelt. Um sicher zu gehen, sollte niemand zu einer ominösen Kundgebung „Solidarität mit Opfern rechter Gewalt“ am Donnerstag nach Bückeburg kommen! Hierdurch ist es gut möglich, dass es zu einem weiteren Angriff kommen kann, oder z.B. Fotos von potentiellen Teilnehmer_innen gemacht werden.

Für alles weitere:
Wartet auf Ankündigungen in den nächsten Tagen und Wochen auf der Internetseite des „Weser/Deister/Leine-Bündnisses“ ( http://antifawdl.blogsport.de/) oder den Seiten der regionalen Antifastrukturen.

Dresden nach Bad Nenndorf holen!

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NS-Verherrlichung stoppen
No pasaran! Bad Nenndorf 14.08.2010

Auch diesen August wollen wieder hunderte Neonazis aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ihren „Gedenk“- Marsch in Bad Nenndorf abhalten. Ihrer Darstellung nach trauern sie um die Menschen, die während ihrer Inhaftierung im Winklerbad verstorben sind. Das Winklerbad war nach dem 2. Weltkrieg Verhörlager der britischen Armee, in dem u. a. Oswald Pohl, SS-General und Leiter des SS- Wirtschafts- & Verwaltungshauptamtes und somit zuständig für die Konzentrationslager inhaftiert war. In Wahrheit geht es ihnen aber nur darum, die Geschichte zu ihren Gunsten um zu deuten. Aus deutschen Tätern sollen Opfer „alliierter Gewaltherrschaft“ werden. Die Teilnehmerzahlen an diesem Aufmarsch steigen von Jahr zu Jahr. Es ist der größte Aufmarsch Norddeutschlands und der drittgrößte in der BRD.

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Outing in Seelze (Hannover)

Am Sonntag, den 21.02.2010 wurden in Seelze in der Region Hannover zwei jugendliche Nazis geoutet.
Die beiden gehören zu den „Freien Kräften Hannover Umland“ und sind seit längerer Zeit immer wieder bei Angriffen auf JournalistInnen und AntifaschistInnen in Erscheinung getreten.

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Fortsetzungsprozess gegen Nazis wegen Angriff in Wunstorf

Am Dienstag, den 09.02.2010, wurde am Amtsgericht Neustadt am Rübenberge der Prozess gegen Marco Siedbürger und einen weiteren Nazi fortgesetzt.
Die beiden Angeklagten sollen im März letzten Jahres aus einer Gruppe von ca. 35 Nazis heraus zwei AntifaschistInnen am Bahnhof in Wunstorf angegriffen und eine der beiden Personen am Boden liegend bis zur Bewusstlosigkeit zusammengetreten haben. (Bericht zu dem Angriff)

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Jugendliche Gedenken dem toten Schüler Alexandros Grigoropoulos

alex
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Deutscher Einheitsbrei vs. 71 Jahre Pogromgedenken

Am 9. November 2009 jährte sich zum 71. Mal die Reichspogromnacht.
Während in Deutschland die Fahnen gehisst werden, um den Mauerfall und die sogenannte „Wiedervereinigung“ zu zelebrieren, machten sich AktivistInnen des Antifaschistischen Infoportals Weser / Deister / Leine daran, den jüdischen Opfern des am 9.11.1938 in brutalster und barbarischster Art und Weise ausgelebten Antisemitismus zu gedenken.

Nachmittags legten AntifaschistInnen der Antifa [rk] Wunstorf in Wunstorf am jüdischen Mahnmal einen Kranz nieder und verteilten Flyer an die Menschen in der Wunstorfer Fußgängerzone.

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Bildungsstreik-Kongress im e-Werk

Zum Auftakt eines heißen Herbstes hat das „Bündnis für soziale-gerechte Bildung Minden/Lübbecke“ am letzten Wochenende mit einem Bildungsstreikkongress ein Statement gesetzt.
Angekündigt für die Veranstaltung waren ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionen, eine Filmvorführung zur Bildungspolitik und die herrschenden unzumutbaren derzeitigen Zustände.
Das Konzept ging auf, so folgten schon am Nachmittag rund 40 Teilnehmer dem Aufruf.
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Bildung geht auch Dich was an!

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Am 24. Oktober rufen wir vom Bündnis für sozial gerechte Bildung Minden-Lübbecke zur Teilnahme am Bildungstreik-Kongress auf.
Dieser soll stattfinden im Begegnungszentrum e-Werk in Minden.
An diesem Tag wird euch ein umfangreiches Programm zum Thema Bildungpolitik
und Kampagnen gegen die unzumutbaren Zustände in der Bildung geboten.
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Neonazi als Wahlhelfer und Feuerwehrmann

AntifaschistInnen machen schon seit längerem darauf aufmerksam, dass es sich bei Simon Dammann aus dem beschaulichen Kreuzriehe (bei Bad Nenndorf, Landkreis Schaumburg in Niedersachsen) um einen aktiven Neonazi handelt. Nun hat auch die Lokalpresse das Thema aufgegriffen und berichtet, dass Dammann aktiver Feuerwehrmann in seinem Dorf ist und bei der letzten Europawahl als Wahlhelfer fungierte.

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Big Band der Bundeswehr in Bückeburg

Die Bundeswehr versucht seit einiger Zeit massiv im öffentlichen Raum präsent zu sein. Von Kriegsdenkmälern, werbewirksamen Kranzniederlegungen, Bundeswehr-Bigband und Besuchen in Schulen oder Arbeitsämtern ist vieles vertreten. Dabei geht es oft weniger um konkrete Politik, sondern um Image-PR: Es wird versucht, den Menschen eine positive Assoziation mit der Tötungsmaschinerie Bundeswehr zu vermitteln.

Heute am 1. September spielte die Big Band der Bundeswehr in Bückeburg auf einem Benefizkonzert für die Jugendfeuerwehr. Wie angekündigt kamen sie mit Tourbus, Fanshop mit Bundeswehr Teddybären und Equipment im wert von 1,5 Millionen Euro. Auch ihr Propaganda-Bus durfte nicht fehlen: Dort wurde unter dem Motto „Bundeswehr –Karriere mit Zukunft“ für eine Laufbahn bei der Bundeswehr geworben.

Viele glauben, Frieden schaffen sei der neue Auftrag der Bundeswehr. Was bedeutet dieser Friedensauftrag? Ist er wirklich erfüllbar? Eine Reihe unterschiedlicher Aufgaben werden damit angesprochen, z.B. humanitäre Einsätze: Der Transport von Hilfsgütern, der Einsatz bei Naturkatastrophen, die Evakuierung von Menschen bei Flutkatastrophen, die Räumung von Minen, die Errichtung von Flüchtlingslagern, die Versorgung von Flüchtlingen und Kriegsopfern, das Bauen von Dämmen bei Hochwassergefahr. Das alles kann und sollte die Bundeswehr auch tun, solange es sie noch gibt. Aber dafür braucht es keine Waffensysteme, sondern Kapazitäten zum Transport und entsprechende technische Ausrüstung. Ein technisches Hilfswerk, entsprechend ausgestattet und mit ausgebildeten Profis, kann diese Aufgabe effizienter und billiger erledigen, als eine bewaffnete Streitmacht.

Ca. um 19:30, kurz nach Beginn der Veranstaltung, verteilten einige Aktivist_innen Bundeswehr-kritische Flugblätter unter den Konzertbesucher_innen.
Zeitgleich zog eine Gruppe Antimilitarist_innen mit einem Transparent, mit der Aufschrift „Die Big Band spielt – Die Kolleg_innen morden“ über die Veranstaltung. Diese wurden aber leider nach einigen Metern von der Polizei gestoppt.

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Bundeswehr Abschaffen!

Nie wieder Krieg!



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